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Glücklich und zufrieden sein – Wie Perspektive und Selbstverantwortung unser Leben prägen



Eine Frage der Perspektive und Selbstverantwortung


Glück und Zufriedenheit – zwei Konzepte, die für viele Menschen das ultimative Lebensziel darstellen. Doch was bedeutet es wirklich, glücklich und zufrieden zu sein? Ist es ein Zustand, den man erreichen kann, oder eine Reise, die wir immer wieder antreten?

In diesem Blog beleuchten wir verschiedene Aspekte, die unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein prägen – und damit einen direkten Einfluss auf unser Erleben von Glück und Zufriedenheit haben.



Das Glas ist halb voll oder halb leer – eine Frage der Sichtweise


Die berühmte Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist, dient als Metapher dafür, wie wir Situationen in unserem Leben betrachten. Wer das Glas als halb voll sieht, richtet seinen Fokus eher auf Möglichkeiten und Chancen. Wer es als halb leer empfindet, nimmt vor allem Mangel und Verlust wahr.

Diese Sichtweise ist ein Spiegel unseres inneren Bewusstseins. Nicht die Situation selbst entscheidet über unser Glück, sondern die Bedeutung, die wir ihr geben. Wenn wir erkennen, dass unsere Gedanken formbar sind, entsteht Freiheit – und damit die Möglichkeit, unser Wohlbefinden aktiv zu beeinflussen.



„Ich kann nichts ändern“ oder „Ich will nichts ändern“ – ein feiner Unterschied


Viele Menschen stehen vor Herausforderungen mit dem Gefühl, nichts verändern zu können. Doch oft lohnt sich ein ehrlicher Blick: Können wir wirklich nichts ändern – oder wollen wir es vielleicht nicht?

Selbst wenn äußere Umstände feststehen, bleibt uns immer eine Wahl: unsere Haltung. In dem Moment, in dem wir Verantwortung für diese Haltung übernehmen, gewinnen wir innere Kraft zurück.



Entscheidungen und innere Haltung – der Schlüssel zu unseren Gefühlen


Unsere Entscheidungen beeinflussen unsere Gefühle stärker, als wir oft glauben. Wenn etwas schiefläuft, haben wir die Wahl zwischen Schuld und Verantwortung.


Schuld klingt so: „Das ist meine Schuld. Ich bin falsch.“

Verantwortung klingt so: „Ich habe dazu beigetragen. Was kann ich daraus lernen?“


Schuld lähmt – Verantwortung stärkt. Sie lässt Entwicklung zu, ohne uns innerlich klein zu machen.



Vergleich und Bewertung – das leise Gift des Glücks

Ein weiterer grosser Glücksverhinderer ist der ständige Vergleich mit anderen. Besonders in Zeiten sozialer Medien verlieren wir dabei leicht den Blick für unseren eigenen Weg.

Ein Perspektivwechsel kann helfen: „Es hätte auch anders – vielleicht schwerer – kommen können.“

Dankbarkeit entsteht nicht aus Perfektion, sondern aus Bewusstheit.



Schuld und Verantwortung – ein bewusster Umgang

Schuld bedeutet Selbstverurteilung. Verantwortung bedeutet Selbstachtung. Wer Verantwortung übernimmt, anerkennt die Situation, ohne sich selbst abzuwerten.

Dieser Unterschied ist essenziell für innere Ruhe und Zufriedenheit.



Die Basisgefühle – was tut mir wirklich gut?

Im hektischen Alltag verlieren wir oft den Kontakt zu unseren grundlegenden Bedürfnissen. Wann hast du dich zuletzt gefragt:

  • Was nährt mich?

  • Was gibt mir Energie?

  • Was bringt mir Ruhe?


Oft sind es kleine Dinge, die große Wirkung haben: Natur, Stille, Musik, ehrliche Gespräche oder bewusste Pausen.



Gefühle und Worte – was wir gelernt haben

Viele unserer Gefühle sind an erlernte Glaubenssätze geknüpft:

  • „Das darf man nicht.“

  • „So ist das eben.“

  • „Das ist schlecht.“


Doch Worte sind keine Wahrheiten – sie sind Interpretationen. Wenn wir sie hinterfragen, eröffnen sich neue innere Spielräume.



Glück und Zufriedenheit sind keine Dauerzustände

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass Glück ein stabiler Endzustand sei. Doch das Leben ist Bewegung. Gefühle kommen und gehen.

Zufriedenheit bedeutet nicht, dass alles gut ist – sondern dass wir auch mit dem Unvollkommenen in Frieden sein können.



Selbstverantwortung heißt nicht, alles allein schaffen zu müssen

Selbstverantwortung wird oft missverstanden. Sie bedeutet nicht, alles im Griff zu haben oder keine Hilfe zu brauchen. Sie bedeutet, bewusst zu handeln – und Unterstützung anzunehmen, wenn sie notwendig ist.



Die stille Macht der kleinen Entscheidungen

Nachhaltige Veränderung entsteht selten durch große Umbrüche. Sie wächst durch kleine, tägliche Entscheidungen:

  • Heute spreche ich freundlicher mit mir.

  • Heute höre ich auf meinen Körper.

  • Heute darf ich langsamer sein.


Diese unscheinbaren Entscheidungen formen unser inneres Klima – und darin wächst Zufriedenheit.



Wenn Glück sich nicht gut anfühlt

Manchmal tauchen schöne Momente auf – und gleichzeitig Schuldgefühle. Besonders nach schweren Lebensphasen fragen wir uns: „Darf ich mich überhaupt freuen?“

Doch Glück ist kein Verrat. Licht und Schmerz dürfen nebeneinander existieren.



Praktische Strategien für mehr Glück und Zufriedenheit im Alltag

  1. Dankbarkeit kultivieren – täglich drei Dinge notieren.

  2. Achtsamkeit üben – den Moment bewusst wahrnehmen.

  3. Selbstfürsorge ernst nehmen – Pausen sind notwendig.

  4. Ziele setzen – kleine Schritte schaffen Sinn.

  5. Beziehungen pflegen – Verbundenheit nährt.

  6. Vergleiche loslassen – dein Weg ist genug.

  7. Akzeptanz üben – Frieden entsteht durch Annehmen.

  8. Kleine Freuden zelebrieren – Glück zeigt sich oft leise.


Fazit – Glück ist eine bewusste Entscheidung


Glücklich und zufrieden zu sein bedeutet nicht, immer positiv zu denken oder alles im Griff zu haben. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich selbst zu verurteilen. Es bedeutet, menschlich mit sich selbst zu sein.


Vielleicht ist Glück kein Ziel.

Vielleicht ist es die Art, wie wir mit uns selbst unterwegs sind.


Herzlichst Corinne

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